Das Pferd im Herbst: Wie wirkt sich der Wechsel der Jahreszeiten auf Haut und Fell aus?
Der Übergang vom Sommer zum Herbst bringt für Ihr Pferd eine ganze Reihe von Veränderungen mit sich. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen schwanken, das Winterfell beginnt zu wachsen, und Regen und Schlamm treten wieder häufiger auf.
Vor allem bei einem ein Pferd, das zu Juckreiz neigt, oder ein Pferd mit empfindlicher Haut Es ist ratsam, die Pflege in dieser Zeit genau im Auge zu behalten.
Ein Pferd benötigt im Herbst nämlich möglicherweise eine andere Pflege als mitten im Sommer.
Was ändert sich bei einem Pferd im Herbst?
Während des Jahreszeitenwechsels kannst du verschiedene Veränderungen bei deinem Pferd feststellen:
- Das Sommerfell weicht langsam dem Winterfell;
- Es fallen mehr lose Haare und manchmal Hautschuppen ab;
- Warme Tage wechseln sich mit kalten oder feuchten Nächten ab;
- Regen und Schlamm sorgen dafür, dass die Beine länger nass bleiben können;
- An wärmeren Herbsttagen können Insekten noch immer aktiv sein;
- Die Haut wird immer häufiger von einem dickeren Fell verdeckt;
- Manche Pferde fangen an, sich häufiger zu scheuern oder zu kratzen.
Nicht jedes Pferd reagiert gleich auf den Übergang zum Herbst. Achte daher besonders darauf, was sich bei deinem Pferd verändert.
Winterfell beim Pferd: Überprüfen Sie auch die Haut
Wenn die Winterfell deines Pferdes beginnt durchzukommen, das Fell wird immer dichter.
Dadurch können Schmutz, Schweiß, lose Haare und Hautschuppen leichter zwischen den Haaren hängen bleiben. Regelmäßiges Bürsten hilft nicht nur dabei, das Fell sauber zu halten, sondern bietet auch eine gute Gelegenheit, die Haut zu überprüfen.
Schauen Sie sich zum Beispiel Folgendes an:
- Flocken;
- Krusten;
- kahl oder lichte Stellen;
- kleine Wunden;
- Rötung;
- Stellen, an denen sich dein Pferd häufig scheuert.
Bei Pferden mit langem oder dichtem Winterfell sind Veränderungen an der Haut manchmal weniger schnell erkennbar.
Hat dein Pferd im Herbst noch Juckreiz?
Ja, das geht auf jeden Fall.
Sobald die ersten kühleren Tage kommen, bedeutet das nicht automatisch, dass die Sommerunruhe vorbei ist. An milden und warmen Herbsttagen können noch Insekten unterwegs sein.
Hat Ihr Pferd im Sommer stark unter Juckreiz oder Scheuern gelitten? Dann sollten Sie die Pflege nicht automatisch einstellen, nur weil der September begonnen hat.
Beachte sowohl das Wetter als auch dein Pferd.
Reduzieren Sie die Pflege schrittweise, sobald Sie feststellen, dass der Bedarf tatsächlich abnimmt.
Mehr Regen und Schlamm: Besondere Aufmerksamkeit für die Beine der Pferde
Der Herbst bringt oft mehr Regen, Nässe und Schlamm mit sich.
Das erfordert besondere Aufmerksamkeit für die Unterschenkel und die Fesselhöhlen. Vor allem Pferde mit starkem Behang oder solche, die anfällig für Mok, Rasp oder empfindliche Haut sind, können von regelmäßigen Kontrollen profitieren.
Überprüfen Sie die Beine auf:
- Krusten
- Flocken
- kleine Risse oder Wunden
- feuchte Haut
- Wärme
- Schwellung
Versuchen Sie außerdem, die Beine nicht unnötig oft nass zu machen. Haut, die immer wieder nass wird und nur schwer trocknen kann, benötigt besondere Aufmerksamkeit.
Ist Ihr Pferd juckreizanfällig? Pflegen Sie es von außen und unterstützen Sie es von innen
Bei Paardenkriebels schauen wir nicht nur darauf, was man äußerlich am Pferd sieht.
Eine gute Pflegeroutine kann sowohl aus äußerlicher Hautpflege als auch aus einer angemessenen Unterstützung von innen bestehen.
Die äußere Pflege ist wichtig, um die Haut sauber, geschmeidig und gepflegt zu halten. Von innen heraus kann man unter anderem auf die Ernährung und Kräuter achten, die zum jeweiligen Pferd passen.
Gerade bei einem juckreizempfindlichen Pferd betrachten wir gerne das Gesamtbild.
Denn jedes Pferd ist anders.
Was kann man während des Jahreszeitenwechsels unternehmen?
Ein paar einfache Maßnahmen können dabei helfen, Veränderungen schnell zu erkennen:
- Putze dein Pferd regelmäßig;
- Fahre beim Bürsten auch mit den Händen durch das Fell;
- Überprüfen Sie den Mähnenkamm und den Schweif;
- Schau genau unter langen Haaren und hinter der Tapete nach;
- Überprüfen Sie die Gelenkhöhlen;
- Beobachten Sie Veränderungen wie Schuppenbildung oder Juckreiz;
- Passe die Pflege an das Wetter und an dein Pferd an;
- Sorgen Sie für eine angemessene Ernährung und tägliche Pflege.
Warten Sie nicht, bis aus kleinen Veränderungen große Flecken werden, bevor Sie die Haut genau untersuchen.
Wann sollte man besonders wachsam sein?
Eine leichte Veränderung des Fells im Herbst ist normal. Seien Sie jedoch besonders aufmerksam, wenn sich Ihr Pferd plötzlich viel häufiger scheuert, wenn kleine Wunden entstehen oder wenn sich die Haut deutlich verändert.
Auch Hitze, Schwellungen, Schmerzen, feuchte Stellen oder immer wieder auftretende Hautprobleme sind Gründe, genauer hinzuschauen.
Bei schweren, plötzlich auftretenden oder anhaltenden Beschwerden ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen.
Jedes Pferd benötigt im Herbst eine andere Pflege
Es gibt keine einheitliche Herbstpflege, die für jedes Pferd gleich ist.
Das eine Pferd wechselt problemlos vom Sommer- zum Winterfell, während ein anderes Pferd gerade während der Jahreszeitenwechsel vermehrt unter Juckreiz, Schuppen, empfindlicher Haut oder den feuchten Bedingungen leidet.
Betrachten Sie daher das Pferd als Ganzes und passen Sie die Pflege entsprechend an.
Individuelle Beratung für dein Pferd
Hat dein Pferd ein zu Juckreiz neigende Haut, hat Ihr Pferd Probleme mit Scheuerstellen, Schuppen oder anfälligen Beinen, oder wissen Sie nicht genau, welche Pflege für Ihr Pferd geeignet ist?
Bei Paardenkriebels schauen wir gerne mit dir gemeinsam zu.
Unsere Vision ist klar: Betreuung von außen und Unterstützung von innen, abgestimmt auf das jeweilige Pferd.
Kontaktieren Sie uns gerne für eine persönliche Beratung.