Sommerekzem bei Pferden: Oft ist nicht die Mücke das Problem, sondern das Immunsystem – Paardenkriebels


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Sommerekzem bei Pferden: Oft ist nicht die Mücke das Problem, sondern das Immunsystem

Sommerekzem, auch als Schweif- und Mähnenekzem bezeichnet, wird oft in einem Atemzug mit Kriebelmücken genannt: kleine, stechende Mücken, die vor allem in der Dämmerung aktiv sind. Viele Pferdeliebhaber glauben, dass diese Insekten die Übeltäter sind. Aber ist das wirklich so? In Wirklichkeit sind Kriebelmücken nur der Auslöser, nicht die Ursache. Die eigentliche Ursache liegt tiefer: in der Darmflora und im Immunsystem des Pferdes

Mücken: Auslöser, keine UrsacheSommerekzem bei Pferden: Oft ist nicht die Mücke das Problem, sondern das Immunsystem

Gnitzen sind zweifellos lästig. Sie saugen Blut und lösen bei manchen Pferden eine allergische Reaktion aus. Aber nicht jedes Pferd entwickelt nach einem Gnitzenstich Sommerekzem. Und genau das ist der Beweis dafür, dass Gnitzen nicht die Ursache, sondern ein Auslöser sind. Das eine Pferd reagiert heftig, das andere kaum. Dieser Unterschied liegt im Inneren: darin, wie das Immunsystem reagiert.

Die Rolle des Immunsystems

Sommerekzem ist eine übermäßige Abwehrreaktion des Immunsystems auf den Speichel von Kriebelmücken. Ein Pferd mit einem starken und gut regulierten Immunsystem reagiert darauf kaum oder gar nicht. Ist das Immunsystem jedoch aus dem Gleichgewicht geraten, reagiert das Pferd geradezu heftig – mit extremem Juckreiz, Scheuern, kahlen Stellen und Entzündungen als Folge.
Darmflora: das verborgene Regulierungssystem
Der Darm eines Pferdes ist nicht nur für die Verdauung wichtig, sondern auch für das Immunsystem. Etwa 70% des Immunsystems befindet sich in der Darmwand. Eine gestörte Darmflora, beispielsweise durch falsche Ernährung, Stress, Antibiotika oder Giftstoffe, kann dazu führen, dass das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät. Die Folge: Ein Pferd, das überempfindlich auf äußere Reize reagiert – wie zum Beispiel einen Mückenstich.

Ernährung als Schlüssel

Die Grundlage für eine gesunde Darmflora ist die Ernährung. Eine zuckerarme Ernährung, ausreichend Ballaststoffe und eine stabile Darmfunktion sind unerlässlich. Kräuter können dabei helfen, den Körper zu unterstützen, zum Beispiel:
Kräutermischung – ein sommerlicher Ansatz gegen „Pferdeunruhe“
Von außen schützen, von innen angehen
Der Einsatz von Fliegendecken, Sprays und Salben ist sinnvoll, um den Juckreiz durch Mücken zu lindern. Eine echte Besserung erzielst du jedoch erst, wenn du von innen heraus ansetzt. Das bedeutet:
Die Darmflora wiederherstellen
Das Immunsystem ins Gleichgewicht bringen
Unterstützung von Leber und Haut

 Schlussfolgerung

Mücken sind nur der Tropfen, nicht das volle Glas. Ein Pferd, das Sommerekzem entwickelt, hat meist bereits ein gestörtes Immunsystem. Nur die Mücken zu vertreiben, ist lediglich eine Symptombekämpfung. Die eigentliche Behandlung beginnt von innen heraus – im Darm.
Paardenkriebels.nl hat ein natürliches Set mit dem Namen “Sommer-Ansatz” zusammengestellt, das Pferde mit sommerlichen Hautempfindlichkeiten auf mehreren Ebenen unterstützt – von innen und von außen.
Das ist zwar am häufigsten der Fall, aber es gibt sicherlich auch andere Ursachen. Jedes Pferd ist einzigartig🤗
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