Häufige Fehler bei Juckreiz und Hautproblemen bei Pferden im Winter
Leidet Ihr Pferd in den kalten Monaten unter Schuppen, Krusten oder Juckreiz? Damit sind Sie nicht allein. Aber Vorsicht: Es gibt viele Missverständnisse über Juckreiz und Hautprobleme bei Pferden im Winter. Wir stellen Ihnen die 5 häufigsten vor – und zeigen Ihnen, was Sie dagegen tun können.
❄️ 1. “Juckreiz ist nur ein Sommerproblem”
Viele Menschen glauben, dass Juckreiz oder Ekzeme nur im Sommer auftreten, beispielsweise durch Insekten. Aber auch im Winter können Pferde unter Juckreiz leiden – zum Beispiel aufgrund eines warmen Winterfells, erhöhter Luftfeuchtigkeit oder einer geschwächten Abwehrkraft.
Anmerkung: Schuppen, Scheuern am Schwanz oder kleine Krusten können Anzeichen für ein zugrunde liegendes Hautproblem sein.
🌨️ 2. “Ein dickes Fell schützt vor allem”
Ein dichtes Winterfell scheint ideal zu sein – kann jedoch Hautprobleme verbergen oder sogar verschlimmern. Wärme und Feuchtigkeit bleiben leicht ‘hängen’, insbesondere am Mähnenkamm, am Schwanzansatz und unter Decken.
Regelmäßige Kontrollen, gründliches Bürsten und die Sorge für eine trockene Umgebung helfen bereits sehr.
3. “Man sieht nichts, also gibt es nichts”
Juckreiz bedeutet nicht immer, dass etwas sichtbar ist. Milben sind beispielsweise mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Auch ohne deutliche Flecken oder Schuppen kann es zu Reizungen oder einem Ungleichgewicht der Haut kommen.
❗ Im Zweifelsfall: Konsultieren Sie immer einen Tierarzt oder einen Hautexperten.
🧴 4. “Ein bisschen Öl oder Babysalbe hilft schon”
Was bei Menschen wirkt, ist nicht immer für Pferde geeignet. Nicht jedes Produkt ist auf den Säuregrad oder die Empfindlichkeit der Pferdehaut abgestimmt. Verwenden Sie daher ausschließlich Produkte, die speziell für die Pferdepflege entwickelt wurden.
🌿 5. “Das geht schon von selbst vorbei”
Anhaltender Juckreiz oder ständiges Kratzen kann bei Ihrem Pferd zu kleinen Wunden, Pilzbefall oder Stress führen. Eine frühzeitige Behandlung beugt oft Schlimmerem vor.
Was kannst du tun?
- Beobachten Sie die Haut Ihres Pferdes genau, insbesondere an warmen und empfindlichen Stellen.
- Sorgen Sie für eine trockene, saubere Umgebung.
- Verwenden Sie unterstützende Pflegeprodukte auf natürlicher Basis – speziell auf die Pferdehaut abgestimmt.
Unterstütze dein Pferd von innen heraus, zum Beispiel mit einer saisonal abgestimmten Kräutermischung.
👉 Schau dir zum Beispiel an Unser Wintermix – eine natürliche Ergänzung zum Futter, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Pferdes in den Wintermonaten.
ℹ️ Achtung: Dies ist kein Arzneimittel. Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an einen Tierarzt.