Das Pferd stampft mit den Hinterbeinen: Was könnte die Ursache sein?


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Das Pferd stampft mit den Hinterbeinen: Was könnte die Ursache sein?

Warum treten Pferde mit dem Hinterbein?

Tritt dein Pferd regelmäßig mit den Hinterbeinen aus? Vielleicht beobachtest du auch, wie es auf seine Beine schaut, darauf beißt oder mit einem Hinterbein am anderen Bein entlangstreift. Manchmal kommt das nur gelegentlich vor, bei anderen Pferden fällt es jedoch immer häufiger auf.

Ein Pferd, das mit den Hinterbeinen stampft, kann dies aus verschiedenen Gründen tun. Dazu gehören Insekten, Reizungen durch Schmutz oder Feuchtigkeit, aber auch empfindliche Haut oder Veränderungen an den Hinterbeinen. Daher ist es ratsam, nicht nur das Stampfen selbst zu beobachten, sondern auch die Beine und die Haut genau zu untersuchen.

Warum stampft ein Pferd mit den Hinterbeinen?

Einmaliges Stampfen muss nichts Besonderes bedeuten. Vor allem, wenn Fliegen oder andere Insekten an den Beinen sitzen, reagieren viele Pferde mit einem kurzen Stampfen.

Stampft, beißt oder scheuert sich Ihr Pferd jedoch regelmäßig an den Hinterbeinen? Dann ist es ratsam, einmal gründlich zwischen den Haaren und rund um die Fesselhöhle nachzuschauen.

Beachten Sie beispielsweise Folgendes:

  • Schuppen oder trockene Haut
  • Krusten oder Flecken
  • Rötungen oder empfindliche Haut
  • Verdickungen oder Hautfalten
  • dichtes Fell, in dem sich Schmutz und Feuchtigkeit festsetzen
  • regelmäßiges Beißen oder Scheuern an den Beinen
    Veränderungen, die vor allem zu bestimmten Jahreszeiten auftreten.
  • Das Pferd stampft und beißt in die Beine

Manche Pferde stampfen nicht nur, sondern beißen sich auch in die Hinterbeine. Vor allem bei Pferden mit dichtem Fell kann es schwierig sein, zu erkennen, was unter dem Fell vor sich geht.

Fahre daher mit den Händen vorsichtig durch das Fell und untersuche die Haut an verschiedenen Stellen. Achte nicht nur auf die Kniekehle, sondern auch weiter oben am Bein.

Siehst du kleine Wunden, starke Schwellungen, Überwärmung, Schmerzen oder deutliche Hautveränderungen? Oder hat dein Pferd weiterhin starke Beschwerden? Dann lass es von einem Tierarzt untersuchen.

Schuppen und Krusten an den Beinen der Pferde
Hautschuppen bedeuten nicht automatisch, dass etwas Ernstes vorliegt. Die Haut kann beispielsweise auf Wetterbedingungen, Haarausfall, Feuchtigkeit oder Schmutz reagieren.

Krusten verdienen jedoch besondere Aufmerksamkeit. Versuchen Sie nicht, sie einfach mit Gewalt abzuziehen. Schauen Sie sich zunächst an, wie die Haut darunter und drumherum aussieht.

Bei Pferden mit Socken kann es hilfreich sein, das Fell regelmäßig vorsichtig auseinanderzuziehen, damit man Veränderungen früher bemerkt.

Stampfen durch Milben bei einem Pferd?

Wenn ein Pferd häufig mit den Beinen stampft, denken Pferdebesitzer oft an Milben. Vor allem Pferde mit viel Hautfalten an den Beinen werden damit in Verbindung gebracht.

Aber allein anhand des Stampfens lässt sich die Ursache nicht erkennen. Verschiedene Hautprobleme und äußere Reize können zu einem ähnlichen Verhalten führen.

Hast du den Verdacht, dass Milben oder eine andere Hauterkrankung vorliegen? Dann kann ein Tierarzt helfen, die Ursache festzustellen.

Trinkbecher, Reibe und empfindliche Pferdebeine
Auch die Begriffe „Mok“ und „Rasp“ tauchen häufig auf, wenn Krusten oder Veränderungen an den Unterschenkeln sichtbar sind.

Mok ist jedoch keine Diagnose, die man ausschließlich anhand einer einzigen Kruste oder einiger Schuppen stellen kann. Feuchtigkeit, Schlamm, Hautverletzungen und verschiedene andere Faktoren können eine Rolle dabei spielen, was man an den Beinen sieht.

Deshalb ist es wichtig, zunächst genau zu beobachten, was man tatsächlich sieht und spürt, bevor man entscheidet, welche tägliche Hautpflege für das eigene Pferd geeignet ist.

👉 Sehen Sie sich das Pflegepaket „Milben“ an

👉 Sehen Sie sich das Pflegepaket „Mok/Rasp“ an

Pferde mit viel Fell an den Beinen
Friesen, Tinker und andere Pferde mit vielen „Socken“ verdienen bei der täglichen Beinkontrolle etwas mehr Aufmerksamkeit.

Durch die dichte Behaarung ist die Haut weniger gut zu erkennen. Außerdem können sich Schmutz und Feuchtigkeit länger zwischen den Haaren festsetzen.

Machen Sie es sich daher zur Gewohnheit, beim Putzen ab und zu ganz bis auf die Haut zu schauen. So fallen Schuppen, Krusten oder andere Veränderungen schneller auf.

Was kannst du selbst tun, wenn dein Pferd empfindliche Beine hat?
Eine gute tägliche Pflegeroutine beginnt ganz einfach: hinschauen, fühlen und die Haut sauber und gepflegt halten.

Verwenden Sie zum Waschen ein für die Pferdehaut geeignetes Produkt und vermeiden Sie es, unnötig viele verschiedene Produkte gleichzeitig zu verwenden. Trocknen Sie die Beine nach dem Waschen gründlich ab, insbesondere bei Pferden mit viel Behang.

Bei Paardenkriebels betrachten wir zudem gerne das Gesamtbild. Nicht jedes Pferd und nicht jede Haut ist gleich. Deshalb finde ich es wichtig, dass die Pflege auf das abgestimmt wird, was man tatsächlich am Pferd sieht.

Von innen und von außen
Bei Paardenkriebels betrachte ich die Pflege sowohl von innen als auch von außen.

Die äußerliche Pflege zielt direkt darauf ab, die Haut sauber und gepflegt zu halten. Darüber hinaus gibt es Kräutermischungen, die als Ergänzungsfuttermittel verabreicht werden können.

Kräuter sind dabei kein Ersatz für äußerliche Hautpflege oder für eine Untersuchung durch einen Tierarzt, wenn dies erforderlich ist. Außerdem ist nicht jede Kräutermischung für jedes Pferd geeignet.

Hast du Bedenken bezüglich der Beine deines Pferdes oder bist du dir nicht sicher, welche Pflege am besten geeignet ist? Dann kannst du mir jederzeit unverbindlich eine WhatsApp-Nachricht schicken. Beschreibe dabei, was du beobachtest, und füge gegebenenfalls aussagekräftige Fotos bei. Dann werde ich gemeinsam mit dir nach einer passenden Pflegeroutine suchen.

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